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Brot backen für Anfänger: einfaches Grundrezept mit Hefe

Einfaches Brot backen mit Mehl, Wasser, Salz und wenig Hefe: Grundrezept, Zeitplan für tagsüber oder über Nacht und die häufigsten Fehler.

Rustikale, frisch gebackene Brotlaibe
Foto: Couleur / Pixabay

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev

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Ein gutes Brot braucht nur vier Zutaten: Mehl, Wasser, Salz und etwas Hefe. Entscheidend sind Zeit und Hitze. Lass den Teig mit wenig Hefe lange gehen und back das Brot heiß, am besten mit Dampf. Das Rezept unten gelingt auch ohne Erfahrung und lässt sich tagsüber oder über Nacht zubereiten.

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 350 g Wasser, lauwarm
  • 10 g Salz
  • 5 g Frischhefe oder 2 g Trockenhefe

Das sind 70 % Wasser und 2 % Salz bezogen auf das Mehl. Umrechnen kannst du die Hefe im Pizzateig-Rechner.

So geht es

  1. Mischen: Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Salz dazugeben und alles zu einem klebrigen Teig verrühren. Kneten musst du nicht.
  2. Dehnen und falten: In den ersten 1,5 Stunden alle 30 Minuten den Teig in der Schüssel von einer Seite hochziehen und zur Mitte falten, rundherum vier Mal. So wird er ohne Kneten stabil.
  3. Gehen lassen: Danach weitere 1 bis 2 Stunden abgedeckt gehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. Alternativ über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  4. Formen: Auf eine bemehlte Fläche geben, zu einem runden Laib formen und mit der Naht nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen oder eine Schüssel mit Tuch legen. 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
  5. Backen: Den Ofen auf 250 °C vorheizen, das Brot auf ein heißes Blech oder in einen vorgeheizten Topf stürzen, einschneiden und 10 Minuten mit Dampf backen. Dann bei 220 °C weitere 30 bis 35 Minuten backen.

Häufige Fehler

  • Das Brot läuft breit: Der Teig war zu weich oder ist zu lange gegangen. Nimm beim nächsten Mal etwas weniger Wasser oder back ihn im Topf.
  • Die Kruste bleibt blass: Der Ofen war nicht heiß genug. Heize mindestens 30 Minuten vor.
  • Die Krume ist feucht: Das Brot wurde zu früh angeschnitten. Lass es mindestens eine Stunde auskühlen.

Für runde Laibe um ein Kilogramm passt ein Gärkörbchen aus Holzschliff, etwa das Gärkörbchen von Bäckerei Spiegelhauer*.

Im geschlossenen Gusseisentopf gelingt das Brot besonders gleichmäßig, wie das geht, steht im Ratgeber Brot im Topf backen. Mit Sauerteig wird es noch aromatischer, Rezept im Ratgeber Sauerteigbrot. Kleine Varianten desselben Teigs sind Brötchen, in der Kastenform gelingt ein Dinkelbrot.

Passende Kaufberatung

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, dass das Brot durch ist?

Klopf auf die Unterseite: Klingt es hohl, ist das Brot fertig. Genauer geht es mit einem Einstichthermometer, im Inneren sollte das Brot etwa 96 bis 98 °C erreichen.

Warum braucht das Brot so wenig Hefe?

Mit wenig Hefe und langer Gehzeit hat der Teig Zeit, Aromen zu entwickeln. Das Brot schmeckt kräftiger und bleibt länger frisch. Mit mehr Hefe geht es schneller, schmeckt aber oft flach.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.